Am 28.10.2017 ist Tag des Schlaganfalls

112! Diese Nummer sollte jeder im Kopf haben – und man sollte sie wählen, wenn auch nur ein geringer Verdacht auf einen Schlaganfall besteht.

27.10.2017, Dr. Ebel Fachkliniken

 „Jedes Jahr sterben zu viele Menschen an einem Schlaganfall, weil er nicht erkannt wird“, warnt Dr. med. Barbara Lieberei, Chefärztin der Heinrich-Heine-Klinik, der Dr. Ebel Fachklinik für Psychosomatik und Psychotherapie in Potsdam. Laut Statistik stirbt ungefähr jeder zehnte Betroffene an den Folgen eines plötzlichen Schlaganfalls. Wer rechtzeitig den Notruf der Feuerwehr wählt, hat sehr gute Chancen, wieder vollständig gesund zu werden. Aber auch nur, wer rechtzeitig anruft.

Ein Schlaganfall ist die Folge einer Durchblutungsstörung oder einer Einblutung im Gehirn.

Da im Falle der Fälle schnelle Hilfe entscheidend für die Folgen ist, ist es wichtig, die Alarmsignale und typischen Vorzeichen zu kennen: plötzlich einsetzende Schwäche, Lähmungen oder Taubheit auf einer Körperseite, insbesondere eines Armes, Beines oder des Gesichts. Sprachschwierigkeiten oder auch Probleme, Gesagtes zu verstehen. Sehstörungen mit Doppelbildern oder Unschärfe, halbseitiger Ausfall eines Gesichtsfeldes.

In seltenenen Fällen äußert sich ein Schlaganfall durch plötzlich einsetzenden Schwindel mit Gangunsicherheit, Verlust von Gleichgewicht oder Koordination. In Extremfällen kann es auch zu plötzlicher Bewusstseinstrübung bis hin zur Bewusstlosigkeit kommen. Plötzliche, heftigste Kopfschmerzen können ebenfalls auf einen Schlaganfall hinweisen, sind aber nicht typisch. Der typische Schlaganfall „kommt auf leisen Sohlen“, also eben gerade ohne Schmerzen und völlig unerwartet.

„Manchmal treten diese Symptome nur für wenige Minuten oder Stunden auf und verschwinden dann wieder, als wäre nichts gewesen“, so Dr. Lieberei. Aber auch dann ist es unbedingt wichtig, sich sofort im Krankenhaus untersuchen zu lassen. Jeder siebte Patient mit diesen Vorboten erleidet in den folgenden drei Monaten einen weitaus schwereren Schlaganfall! Das höchste Risiko besteht in der ersten Woche. Durch rasche Diagnostik und optimale Behandlung kann dieses Risiko um 80 Prozent gesenkt werden.

Jährlich erleiden fast 250000 Menschen in Deutschland einen Schlaganfall. Das Schlaganfallrisiko steigt mit zunehmendem Lebensalter deutlich an, doch ein Schlaganfall ist keine Frage des Alters: Auch jüngere Menschen und sogar Kinder können einen Schlaganfall erleiden. Etwa zehn Prozent der Schlaganfallpatienten sind unter 40.

Besonders gefährdet sind Menschen mit Bluthochdruck, Übergewicht oder Diabetes, Raucher sowie Patienten mit Fettstoffwechsel- und Herzrhythmusstörungen. Auch Personen, in deren Familie bereits ein Schlaganfall aufgetreten ist, haben eine erhöhte Schlaganfallneigung. Entsprechend wichtig ist – einmal mehr – eine gesunde Lebensführung. Letztendlich kann die schnelle Reaktion des Umfelds lebensrettend sein, ein kurzer Griff zum Telefon: 112.

 

Die Dr. Ebel Fachkliniken sind als inhabergeführtes Familienunternehmen nah am Menschen und nah am Leben. Acht Kliniken in sechs Bundesländern, in denen rund 1.500 Mitarbeiter über 20.000 Patienten pro Jahr betreuen: in Psychosomatik und Psychotherapie, Orthopädie, Rheumatologie, Neurologie, Kardiologie, Onkologie, Lymphologie, Geriatrie, Naturheilverfahren und mit Pflege/Seniorenwohnsitz. Die Standorte wurden bewusst so gewählt, dass nicht nur das medizinische Angebot der Kliniken, sondern auch die Natur draußen vor der Tür zu Genesung der Patienten beiträgt. In der Dr. Ebel Fachklinik Bad Brambach stehen den Patienten 225 Betten in Einzel- und Doppelzimmern und auch Apartments zur Verfügung – alle mit eigenem Balkon, Bad, Fernseher und Radio. Die Klinik verfügt über einen Trainingsraum, Sporthalle, ein Schwimmbad mit Sauna, das den Gästen auch in den therapiefreien Zeiten zur Verfügung steht, und eine gemütliche Cafeteria.

Pressekontakt: Dr. Ebel Fachkliniken GmbH & Co., Urte Michaelsen, Tel 0176 6156 2597, Fax 033208 56-650, E-Mail presse@ebel-kliniken.com www.ebel-kliniken.com

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