Radon - natürlich gegen Schmerz und Bluthochdruck

Gesundheit aus der Quelle

27.10.2017, Klinik Bad Brambach

Manch einer kennt Radon aus dem Chemieunterricht. Rn, im Periodensystem in der 8. Hauptgruppe, ein Edelgas. Radon ist aber alles andere als nur ein Gas. In der Dr. Ebel Fachklinik Bad Brambach, spezialisiert auf Rheumatologie, Orthopädie und Kardiologie, wird Radon in Bädern und als Trinkkur, bei Schmerzen und Bluthochdruck. In der neuen Studie RAD-ON01 konnte jetzt die schmerzlindernde Wirkung erstmals mit konkreten Veränderungen bestimmter Immunzelltypen in Zusammenhang gebracht werden.

Radon. Wer je seine heilende Wirkung erlebt hat, wird aufhorchen: Radon wirkt schmerzstillend und entzündungshemmend. Seit vielen Jahren wird das Edelgas als Trinkoder Bäderkur in der Dr. Ebel Fachklinik Bad Brambach erfolgreich eingesetzt. Patienten mit zum Beispiel Rheumatoider Arthritis, Morbus Bechterew, Schuppenflechte oder Sklerodermie – sie alle profitieren von seiner Wirkung. Eingebettet in ein individuelles Behandlungskonzept erhält jeder Patient genau die Therapie, die ihm guttut. Bis zu neun Monate hält die Wirkung einer im Schnitt dreiwöchigen Kur an. Neun Monate, in denen die Patienten auf die üblichen Schmerzmittel verzichten können. Neun Monate, in denen sie sich frei und ohne Schmerzen bewegen können.Beim Baden oder Trinken von radonhaltigem Mineralheilwasser gelangt das kontrolliert dosierte Heilmittel in den Organismus und regt die Zellen und den Stoffwechsel an. Neben der Aktivierung der Selbstheilungskräfte erhöht die Radontherapie außerdem die Ausschüttung von Endorphinen, den sogenannten Glückshormonen, die zur Schmerzlinderung beitragen.

Die schmerzstillende Wirkung von Radon wurde in wissenschaftlichen Studien bewiesen, zuletzt in der aktuellen Studie RAD-ON01. Für die prospektive, randomisierte und doppelt blinde Studie waren die teilnehmenden 100 Patienten in d zwei Gruppe aufgeteilt worden. Beide wurden im Laufe von drei Wochen mit insgesamt neun jeweils zwanzigminütigen Radon-Bädern behandelt, wobei das Wasser der einen Gruppe nur die halbe Konzentration an Radon, dafür aber zusätzlich gelöstes Kohlendioxid in einer Konzentration von einem Gramm pro Liter enthielt. Vor, während und nach der Behandlung wurde das Schmerzempfinden der Teilnehmer nach Visueller Analogskala (VAS) und mit Druckschmerzschwellenmessungen an acht festgelegten Triggerpunkten gemessen. Die Auswertung zeigte, dass die Wannenbäder bei 87 Prozent der Teilnehmer schmerzlindernd wirkten. Bei 69 Prozent der Teilnehmer hielt diese Wirkung sogar mehrere, zum Teil bis zu sechs Monate an. Die Konzentration des Radon spielte dabei eine untergeordnete Rolle, da das stattdessen zugefügte Kohlendioxid aufgrund der verbesserten Durchblutung die Aufnahme von Radon über die Haupt fördert.
Vor allem in der Radon-CO2-Gruppe wurde auch eine langanhaltende blutdrucksenkende Wirkung und in beiden Gruppen eine Steigerung der anitoxidativen Kapazität beobachtet. Schon länger ist bekannt, dass Radon die Ausschüttung von TGF-Beta (Transforming Growth Factor Beta) stimuliert, das Entzündungsprozesse hemmen kann. Ein Zeichen, dass Radon schmerz- und entzündungslindernd wirkt, ist die unter Radon langanhaltend verminderte CD69-Expression auf alle Lymphozyten-Typen: Bei Schmerzen und Entzündungen ist dieser Marker üblicherweise erhöht.

Hannchen Schultheiß, Gründerin des Beratungszentrums Auerbach/Falkenstein der Rheumaliga Sachsen, berichtet von ihren Erfahrungen mit der Radontherapie in der Dr. Ebel Fachklinik: „Nach nur zehn Tagen Radonkur in Bad Brambach brauchte ich keine Schmerzmittel mehr – keine Tabletten und keine Pflaster!“ Für sie ein Schritt in ein neues Leben. „Ich bin schon die vierte aus unserer Gruppe, die in der Dr. Ebel Fachklinik Bad Brambach eine Rehakur macht“, erzählt die 69-Jährige. „Nur wer diese Schmerzen kennt, weiß, was es bedeutet, endlich schmerzfrei zu sein.“

Bad Brambach besitzt mit der Wettinquelle eine der stärksten Radonquellen der Welt.Eine weitere Besonderheit in Bad Brambach ist der hohe natürliche Kohlensäure- und Mineralienanteil der Heilquellen. „Dadurch können auch Patienten mit Herz-KreislaufProblemen, für die ein Wannenbad zu belastend wäre, die schmerzlindernden Radon-Bäder genießen“, betont Ursula Ranke, Klinikleiterin der Dr. Ebel Fachklinik Bad Brambach. Um die Behandlung ganzheitlich zu gestalten, werden neben der Radonbehandlung viele unterschiedliche aktive und passive Therapien angeboten: beispielsweise Gymnastik/Wassergymnastik, Ergotherapie oder Mooranwendungen. In der Lehrküche finden regelmäßig Schulungen und Ernährungsberatungen statt, denn der Erfolg der Radonkur soll ja in den Alltag getragen werden.

Die Dr. Ebel Fachkliniken sind als inhabergeführtes Familienunternehmen nah am Menschen und nah am Leben. Acht Kliniken in sechs Bundesländern, in denen rund 1.500 Mitarbeiter über 20.000 Patienten pro Jahr betreuen: in Psychosomatik und Psychotherapie, Orthopädie, Rheumatologie, Neurologie, Kardiologie, Onkologie, Lymphologie, Geriatrie, Naturheilverfahren und mit Pflege/Seniorenwohnsitz. Die Standorte wurden bewusst so gewählt, dass nicht nur das medizinische Angebot der Kliniken, sondern auch die Natur draußen vor der Tür zu Genesung der Patienten beiträgt. In der Dr. Ebel Fachklinik Bad Brambach stehen den Patienten 225 Betten in Einzel- und Doppelzimmern und auch Apartments zur Verfügung – alle mit eigenem Balkon, Bad, Fernseher und Radio. Die Klinik verfügt über einen Trainingsraum, Sporthalle, ein Schwimmbad mit Sauna, das den Gästen auch in den therapiefreien Zeiten zur Verfügung steht, und eine gemütliche Cafeteria.

Pressekontakt: Dr. Ebel Fachkliniken GmbH & Co., Urte Michaelsen, Tel 0176 6156 2597, Fax 033208 56-650, E-Mail presse@ebel-kliniken.com www.ebel-kliniken.com 

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