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Behandlungsspektrum

Depressionen

Wenn niedergedrückte Stimmung und Lustlosigkeit mit alltäglichen Mitteln nicht mehr bewältigt werden können, sprechen wir von Depressionen. Bei der Entstehung können Verlusterlebnisse, dauerhafte Konflikte aber auch neurochemische Prozesse beteiligt sein.

Unsere Therapie

In der Klärungsphase identifizieren wir auslösende und aufrechterhaltende Bedingungen, Ziele und Werte des Patienten und verbinden diese dann mit dem Aufbau positiver Aktivitäten, z.B. mittels Ergo- oder Sporttherapie. In der Reintegrationsphase geht es vor allem um die Sicherung der Leistungsfähigkeit und Training des Alltagstransfers. Der handlungsorientierte Therapieansatz beinhaltet die zielgerichtete Planung, Motivierung, Erprobung und gemeinsame Auswertung der in angemessenen Lernschritten stattfindenden Veränderungen. 

Burnout / Hilfe für Helfer

Stress, Krankheiten, Burnout, Mobbing – viele Menschen – vor allem auch  in sozialen Berufen - sind besonderen Belastungen ausgesetzt. Wir bieten ein ressourcenorientiertes Programm, das Techniken zur Selbstregulation und systematisches Problemlösen vermittelt. Es geht um die Verbesserung der Abgrenzungsfähigkeit, Konfliktbewältigungsstrategien, Stressmanagement und die Entwicklung eigener Ressourcen.

Angststörung

Angst ist eine angeborene Fähigkeit und kann sehr sinnvoll sein. Ist sie jedoch nicht angemessen und beeinträchtigt die Reaktionen eines Menschen –  dann ist aus der ganz normalen Angst eine Krankheit geworden.
Der Anspruch des Indikationsprogramms besteht nicht darin, den Rehabilitanden ein angstfreies Leben zu ermöglichen. Dieser Anspruch an die Therapie wäre mit Sicherheit nicht zu erfüllen und würde verkehrte Erwartungen wecken. Vielmehr sollen die Teilnehmer einen angemessenen Umgang mit angstbesetzten Situationen erlernen. Es geht somit um den Erwerb von Angstbewältigungsstrategien, um beispielsweise Teufelskreise von Erwartungsangst und Vermeidungsverhalten zu durchbrechen und damit den Verhaltensspielraum wieder zu erweitern. 

In der Anfangsphase der Gruppentherapie steht die Diagnostik, Informationsvermittlung und Motivationsklärung im Fokus der Behandlung.

Von sehr großer Bedeutung ist hier eine genaue Diagnostik des Angstgedächtnisses. Die Erstellung einer genauen Problem- und Bedingungsanalyse gemeinsam mit dem Rehabilitanden ist dabei sehr wichtig. Im Anschluss daran erfolgt die Phase der kognitiven Vorbereitung auf mögliche Expositionsübungen. Der Rehabilitand lernt seine individuelle Angststruktur durch Beobachtung der Auslöser und der Häufigkeit genau kennen.

Die Konfrontationsphase bildet das Kernstück der Behandlung. Die Expositionsbehandlung ist eine sehr wirksame Methode zur Behandlung von Angststörungen. Die Expositionen werden kognitiv in allen Stadien sehr sorgfältig vorbereitet und zunächst therapeutisch begleitet, später in Eigenregie durchgeführt. In der Abschlussphase wird der weiteren Planung von Expositionen und der Rückfallprophylaxe besonders viel Platz eingeräumt.

Essstörung: Adipositas

Im Mittelpunkt des Adipositas-Programms steht die kontrollierte Gewichtsreduktion unter ärztlich-psychotherapeutisch-ernährungswissenschaftlicher Aufsicht. Durch gezielte Umstellung der Ess– und Bewegungsgewohnheiten sind langfristige Erfolge bei  der Therapie der Adipositas per magna und damit verbundener psychischer Störungen möglich. Das Behandlungsprogramm richtet sich an Rehabilitanden, die einen Body Maß Index von über 30 bis maximal 60 kg/m² aufweisen. 

Wichtiger Baustein des Spezialprogramms ist die Psychoedukation. Dabei soll vor allem die Bedeutung und Problematik einer übermäßigen Kalorienaufnahme hinsichtlich des Krankheitsbildes einer Essstörung vermittelt werden. Problem- und Situationsanalysen lassen neue Lösungsansätzen ableiten. Dazu gehören auch Ressourcenarbeit zu alternativen Verhaltensweisen („Was kann ich statt Essen tun?“), das Erlernen von genussvollem Essen (Genusstraining) und der adäquate Umgang mit Schuldgefühlen nach Rückfällen. Ebenso sollen alltagstaugliche Verhaltensweisen vermittelt und umgesetzt werden.


Im Rahmen der Ernährungstherapie werden Grundlagen der Ernährungsphysiologie, der gesunden Ernährung, der diätfreien Ernährung (Anti- Diät- Konzept), der Lebensmittelkunde, Fragen zum Energiebedarf und viele andere Themen bearbeitet. Einkaufstraining und Lehrküche geben praktische Anleitungen. Ergänzt wird das Spezialprogramm durch ein umfangreiches Sport- und Bewegungsprogramm, das speziell auf adipöse Rehabilitanden abgestimmt ist.

Speziell für unsere Rehabilitanden im Adipositas-Programm bieten wir ein webbasiertes Reha-Nachsorge-Programm an.

Personlichkeitsstörungen

In der Vogelsbergklinik führen wir die sogenannte Schematherapie im Rahmen der Behandlung von Persönlichkeitsstörungen durch, die eine sehr hohe Wirksamkeit aufweist. Insbesondere Rehabilitanden mit Persönlichkeitsstörungen sprechen häufig nicht zufriedenstellend auf Kognitive Verhaltenstherapie (KVT) an.

Die traditionelle Kognitive Verhaltenstherapie setzt voraus, dass bei den Rehabilitanden eine ausreichende Motivation vorhanden ist, dass sie in der Lage sind, Gedanken und Gefühle (akkurat) wahrzunehmen und im Sinne von Zielen zu verändern und dass sie darüber hinaus in der Lage sind, eine sichere Bindung zum Therapeuten einzugehen. Diese Voraussetzungen sind häufig bei schwerer erkrankten Rehabilitanden mit chronischen psychischen Störungen nicht oder nur teilweise gegeben. Ausgehend von diesen Problemen entwickelte J. Young die Schematherapie, die gezielt Elemente beinhaltet, um diesen spezifischen Schwierigkeiten gerecht zu werden. 

Die Schemata entwickeln sich durch die Nicht- Erfüllung zentraler emotionaler Bedürfnisse in der Kindheit, wie z.B. das Bedürfnis nach sicherer Bindung, Autonomie oder nach Spontaneität und Spielen sowie frühe Erlebnisse wie Traumatisierung, Überbehütung oder selektive Internalisierung/ Identifikation mit wichtigen Bezugspersonen. 

Die zu beobachtenden Verhaltensreaktionen (Aggression, Manipulation, Dominanz, Abhängigkeit, Selbstverletzung, Selbsterhöhung, Abwertung etc.) können vor den jeweiligen aktivierten Modi verstanden werden:

  • Kind Modi (Vulnerables Kind, ärgerliches Kind, impulsives Kind): Gefühle der Angst, Hilflosigkeit, Rage bedingen das aktuelle Verhalten.
  • Eltern Modi (Strafender oder Fordernder) beinhalten die internalisierten negativen Erfahrungen in der Kindheit und Jugend mit den Bezugspersonen.

Die jeweiligen Bewältigungsstrategien – auch Modi genannt - (Überkompensieren, Vermeiden, Sich Fügen) entziehen sich häufig der bewussten Wahrnehmung des Betroffenen und dienen dazu, den verletzenden Einfluss des Eltern- Modus auf den Kind- Modus erträglich und aushaltbar zu machen. 

Diese Bewältigungsstrategien verursachen im gegenwärtigen Leben der Rehabilitanden häufig Probleme. Deshalb ist es das zentrale Element in der Schematherapie, den Rehabilitanden empathisch mit der Dysfunktionalität in seinem gegenwärtigen Leben zu konfrontieren und ihn vom unbewussten Abwehrsystem zur Entwicklung seines gesunden Erwachsenen zu führen.

Die Schematherapeutin der Vogelsbergklinik ist approbierte Psychologische Psychotherapeutin und durch die International Society of Schema Therapy (ISST) zertifiziert, weitere Therapeuten befinden sich in kontinuierlicher Weiterbildung zu Schematherapeuten.

Traumafolgestörungen / Posttraumatische Belastungsstörung

Auf ein- oder mehrmalige höchst belastende Ereignisse und Situationen außergewöhnlicher Bedrohung können Menschen eine behandlungs-bedürftige Reaktion entwickeln. Die Behandlung von traumatisierten Rehabilitanden zählt seit Jahren zu den Schwerpunkten der therapeutischen Arbeit der Vogelsbergklinik. Die Zielgruppe sind Rehabilitanden mit Posttraumatischer Belastungsstörung und Andauernder Persönlichkeitsveränderung nach Extrembelastung. 

Die Behandlung erfolgt im gleichen therapeutischen Setting wie bei anderen Rehabilitanden der Klinik. Die traumatisierten Rehabilitanden sind in das Klinikleben vollständig integriert und nehmen wie alle anderen Rehabilitanden am Bezugsgruppenprogramm und zusätzlich am Indikationsprogramm für Traumatisierte teil.

Das grundsätzliche Ziel der Behandlung besteht darin, der Psychiatrisierung von Traumatisierten entgegenzuwirken und die Reintegration in die Gesellschaft und das Berufsleben zu ermöglichen.

Die Therapie ist im Wesentlichen in 4 Phasen unterteilt: 

Eine Phase der Diagnostik, Informationsvermittlung und Motivationsklärung. In dieser Phase wird das individuelle Störungsmodell erarbeitet und das anstehende Vorgehen kognitiv vorbereitet.

Im Anschluss daran erfolgt eine Stabilisierungsphase. Die Rehabilitanden erlernen verschiedene Imaginationen wie eines sicheren Ortes, innerer Helfer, Screen- Technik, die Baumübung und andere. Die Konfrontationsphase bildet das Kernstück der Behandlung. Das therapeutische Angebot zur Traumaexposition besteht aus einer Anzahl von Methoden wie imaginatives Nacherleben, Bildschirmtechnik, Beobachtertechnik oder die Konfrontationen in vivo. In der Abschlussphase wird die Rückkehr in den Alltag vorbereitet. Neben der Bilanzierung der Therapie werden Fertigkeiten zum Umgang mit Krisen vermittelt. 

Darüber hinaus wird eine spezielle Gestaltungstherapie (Kunsttherapie) für traumatisierte Rehabilitanden angeboten, die im stützenden Kontext den Zugang zu eigenen Gefühlen verbessern soll.

Chronischer Schmerz und somatoforme Störungen

Chronische Schmerzen stellen zunehmend erhebliche Beeinträchtigungen der Betroffenen hinsichtlich ihrer persönlichen Lebensqualität dar, aber auch die Minderung der Erwerbsfähigkeit, mithin schon im frühen Erwachsenenalter, stellt ein zunehmendes Problem dar, da vorzeitige Berentungen nicht selten die Folgen einer chronifizierten Schmerzstörung sind.

Bei chronischen, andauernden oder wiederkehrenden Schmerzen hat der Schmerz seine – eigentliche – Warnfunktion verloren und bestimmt den Lebensalltag. Neben dauerhaften körperlichen Ursachen kennen wir auch Zustände, bei denen eine körperliche Ursache nicht oder nicht mehr nachweisbar ist, der Schmerz aber doch körperlich erlebt wird. Bei dieser Form der Schmerzstörung spielen meist auch seelische Ursachen eine wichtige Rolle. Zur Umsetzung notwendiger Ziele in der Behandlung von chronischen Schmerzstörungen ist ein multiprofessionell strukturiertes Behandlungsmanagement unabdingbar.

Ziele unseres Behandlungsmanagements sind:

  • Schmerzlinderung und psychische Stabilisierung
  • Förderung eines adäquaten bio- psycho- sozialen Krankheitsverständnisses
  • Verständigung auf ein gemeinsames Krankheitsmodell
  • Förderung der aktiven Mitarbeit des Rehabilitanden
  • Verhinderung von schädigendem Krankheitsverhalten

Beginn einer Therapiestrategie und umfassende Aufklärung durch die behandelnden Ärzte und Psychologen unter Einsatz somatischer und psychotherapeutischer Interventionen

  • Beratung über die sozialmedizinischen Auswirkungen der Erkrankung unter Berücksichtigung der Arbeitssituation
  • Erhaltung bzw. Wiederherstellung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit 

Nach entsprechender Befunderhebung und Diagnosestellung durch Fachärzte unter Einschluss einer umfassenden Schmerzanalyse, die auch den Einsatz von standardisierten Schmerzfragebögen bereit hält, wird der Rehabilitand neben der Behandlung im Bezugsgruppenprogramm in unser Schmerzfachprogramm integriert.

Ziele der verhaltenstherapeutisch ausgerichteten Schmerzbewältigungsgruppe sind die Förderung der Fähigkeit zur Selbsthilfe und zur Selbstkontrolle des Schmerzes, die Förderung der Arbeits- und Genussfähigkeit trotz vorhandener Schmerzen, die Verringerung der Schmerzintensität und des Leidens unter dem Schmerz, die körperliche und soziale Aktivierung sowie die Förderung der allgemeinen Lebensqualität. 

Ergänzt wird das psychotherapeutische Programm durch ein ausgewogenes Sport- und balneophysikalisches Angebot  und durch medikamentöse Neueinstellungen- bzw. Umstellungen.

Programm für Mobbing-Betroffene

Die stetig  wachsende  Zahl auf Mobbing zurückführbare psychosomatische Beeinträchtigungen und Erkrankungen, sind vor allem depressive und angstbezogene Störungen, die sich auf der Basis anhaltender und extremer sozialer Stressoren im Kontext des Arbeitsgeschehens entwickeln. Wir gehen davon aus, dass es sich nicht um klassische Formen der Depression oder Angst handelt und deshalb auch spezifische Techniken zu effektiven Behandlung  eingesetzt werden müssen.

Nach der von Zapf (1999) vorgeschlagene Definition ist Mobbing eine Situation länger anhaltender systematisch und zielgerichteter Feindseligkeiten, Belästigungen, Schikanen, Ausgrenzungen durch Kollegen oder Vorgesetzte, in denen der Mobbing-Betroffene unterlegen ist. Dies muss häufig und wiederholt auftreten (mindestens1mal je Woche) und sich über einen längeren Zeitraum (mindestens 6 Monate) erstrecken.

In der Einzel- und Gruppentherapie lässt sich durch Vermittlung störungsrelevanten Wissens die zu meist stark zentrierte Selbstaufmerksamkeit im Sinne einer ausgeprägten Opfer-Haltung abschwächen, um wieder ins Handeln zu kommen und Lösungen zu finden.

Angelehnt an herkömmliche Verfahren des Selbstsicherheitstraining bezieht sich dieses Gruppensetting auf  Rollenspiele zu klassischen Arbeitsplatz- und konkreten Konfliktsituationen, an Hand derer alle Teilnehmer durch das Ausprobieren- und Spielen der schwierigen Situationen einen Zuwachs an Konfliktlösekompetenz erreichen.

Ein Team arbeitet am effektivsten, wenn seine Mitglieder miteinander kooperieren, durch gegenseitiges Vertrauen und Wertschätzen. Dieses Verhalten der Teammitglieder entsteht jedoch nicht von allein, sondern muss aktiv erarbeitet werden. Modernes Outdoor-Training im Niedrigseilgarten ist eine der effektivsten Methoden, um in kurzer Zeit unterschiedliche Individuen zu einem starken Team zu formen. Hiervon sind Erfahrungen und Erlebnisse notwendig, die sichtbar werden lassen, welche Verhaltensweisen des Einzelnen das gesamte Team zu Erfolg führen Das  Training schult deshalb Schlüsselqualifikationen wie Kommunikations- und Kritikfähigkeit, Rücksichtnahme, Vertrauen und ressourcenorientierter Teamarbeit.

"Zwischen den Kulturen" - Programm für Migranten

Sowohl unsere Gruppenangebote speziell für Migranten als auch die integrativen Angebote, die gemeinsam mit deutschen Patienten genutzt werden können, haben den hohen therapeutischen Anspruch, die kulturellen Barrieren zu überwinden. Unsere Therapeuten sind speziell geschult, haben kultur- und migrationsspezifische Kenntnisse und besitzen interkulturelle Handlungskompetenz. Denn es ist nicht allein die sprachliche Verständigung, die den erfolgreichen Verlauf einer psychosomatischen bzw. psychotherapeutischen Behandlung. 

Eine ebenso wichtige Bedeutung haben nonverbale Kommunikationsprozesse und kulturspezifische Besonderheiten. Das Programm für türkische Migranten ist analog dem Programm für deutsche Rehabilitanden nach dem Bezugsgruppenprinzip aufgebaut, wird jedoch in den jeweiligen Bausteinen entweder in türkischer Sprache oder mit Dolmetschern durchgeführt. Die Türkisch sprachigen Ärzte und Therapeuten bieten den großen Vorteil, die jeweiligen Migrationshintergründe – und Hindernisse bei der Entstehung und Aufrechterhaltung von Krankheiten besonders empathisch thematisieren zu können. Die Erfahrung, sich muttersprachlich verstanden und unterstützt zu fühlen, ist ein enormer Vorteil bei der Behandlung von türkischen Rehabilitanden.