Platz 1 bei der therapeutischen Versorgung

Die Klinik Bergfried in Saalfeld landet auf Platz 1 bei der therapeutischen Versorgung im Vergleich von 161 Kliniken

04.12.2015, Klinik Bergfried

Im aktuellen Qualitätsbericht der Deutschen Rentenversicherung (DRV) hat die Dr. Ebel Fachklinik Bergfried Saalfeld für Psychosomatik und Psychotherapie mit 99,5 von 100 Qualitätspunkten den ersten Platz und damit ein Spitzenergebnis erreicht. Bei der bundesweiten Gegenüberstellung von 161 fachgleichen Einrichtungen lag das durchschnittliche Ergebnis bei 89,2 Punkten.

Die erfolgreiche Bilanz der thüringischen Dr. Ebel Fachklinik für Psychosomatik und Psychotherapie bezieht sich auf die Klassifikation therapeutischer Leistungen (KTL) zur Reha-Qualitätssicherung im Jahr 2014. Gemessen und beurteilt wurde die Qualität der Therapien: Leistungsverteilung, -menge und -dauer.

„Diese Spitzenposition macht uns sehr stolz. Nachdem wir im vergangenen Jahr bereits auf Platz 2 lagen, freuen wir uns sehr, dass wir unsere Leistungen weiter steigern konnten. Qualität ist eines der wichtigsten Aushängeschilder unserer Klinik“, sagt Frank Günter, Klinikleiter der Klinik Bergfried Saalfeld.

Untersucht und verglichen wurden elf Leistungsinhalte und Fachabteilungen, darunter Psychotherapie, Sport- und Bewegungstherapie, Information, Motivation und Schulung sowie Ergo- und Arbeitstherapie.

Die Klassifikation therapeutischer Leistungen (KTL) für die medizinische Rehabilitation wird seit 1997 in der Routine der Reha-Qualitätssicherung der Rentenversicherung eingesetzt, um das therapeutische Leistungsspektrum der Reha-Einrichtungen zu dokumentieren, zu bewerten und auch unter inhaltlichen Gesichtspunkten zu analysieren. Die erhobenen und ausgewerteten KTL-Daten werden jährlich an die Reha-Einrichtungen und die Rentenversicherungsträger zurückgemeldet. Sie ermöglichen einen Vergleich mit anderen psychosomatisch-psychotherapeutischen Reha-Einrichtungen.

Ziel der Reha-Qualitätssicherung der Rentenversicherung ist eine am Rehabilitanden bzw. Patienten orientierte Qualitätsverbesserung der medizinischen Rehabilitation. Zusätzlich sollen Leistungsreserven in den Rehabilitationseinrichtungen erschlossen werden.

Die Klinik Bergfried in Saalfeld ist auf psychosomatische, psychotherapeutische Rehabilitation spezialisiert. Die Thüringer Klinik versorgt rund 2.000 Patienten jährlich. Zu den Behandlungsschwerpunkten gehören depressive Störungen, Erschöpfungszustände, Angst- und Schmerzstörungen sowie Essstörungen. In der Klinik gehören Psychotherapie und Krisenintervention ebenso zum Programm wie Licht-, Gestaltungs-, Musik- und Körpertherapie. Darunter ordnen sich Gruppentherapien, Bogenschießen, Stockkampf, therapeutisches Boxen, aber auch Entspannungsverfahren ein. Spezialprogramme gibt es für Männer, für Helfer (Menschen in helfenden Berufen) und für Mobbingopfer. Die Klinik Bergfried beschäftigt 80 Mitarbeiter und ist nach ISO 9000ff. System QM und MAAS BGW qualitätszertifiziert.

Platz 2 von 154: Spitzenqualität bei therapeutischen Leistungen

Von 154 Kliniken für Psychosomatik und Psychotherapie im Vergleich weist die Klinik Bergfried Saalfeld Spitzenqualität bei therapeutischer Versorgung auf

Im aktuellen Qualitätsbericht der Deutschen Rentenversicherung (DRV) hat die Dr. Ebel Fachklinik Bergfried Saalfeld für Psychosomatik und Psychotherapie mit 99,1 von 100 Qualitätspunkten den zweiten Platz und damit ein Spitzenergebnis erreicht. Im bundesweiten Vergleich von 154 fachgleichen Einrichtungen lag der Durchschnitt bei 87,8 Punkten. Platz 1 mit 99,2 Punkten belegte die Klinik am Park in Bad Steben, die ebenfalls zur Ebel-Klinikgruppe gehört. Die Vogelsbergklinik Grebenhain reiht sich unter den 10 Qualitätsbesten ein. Damit gehören drei Fachkliniken für Psychosomatik und Psychotherapie der Ebel-Klinikgruppe zu den Besten bei der therapeutischen Versorgung, wie die DRV bescheinigt.

Das Ergebnis der in Thüringen gelegenen Dr. Ebel Fachklinik für Psychosomatik und Psychotherapie bezieht sich auf die Klassifikation therapeutischer Leistungen (KTL) zur Reha-Qualitätssicherung im Jahr 2013. Gemessen und beurteilt wurde die Qualität der Therapien: Dauer, Zusammensetzung und Art der Therapien.

Ambulante Physiotherapie...

...auf Rezept oder Verordnung

Die Dr. Ebel Fachklinik für Psychosomatik und Psychotherapie ist nicht nur für stationäre Patienten ein Anlaufpunkt. Mit einem Rezept oder einer physiotherapeutischen Verordnung können verschiedene ambulante Angebote genutzt werden. Die Physiotherapieleistungen nach Heilmittelverfahren reichen von der klassischen Massage bis hin zu Krankengymnastik (auch gerätegestützt möglich) und Wärmetherapie. Manuelle Lymphdrainage, Elektrotherapie und die Anwendungen spezieller Massagen, wie Colon-, Segment, - Bindegewebs- und Periostmassage, gehören ebenso zu den Möglichkeiten der „Bergfried Klinik Saalfeld“. 

All diese Leistungen können auch mit einem Privatrezept in Anspruch genommen werden. 

Darüber hinaus verfügt die Dr. Ebel Fachklinik über eine sogenannte Lichttherapie, die zu den Selbstzahlerangeboten gehört. Vor allem an dunklen Tagen ist diese „künstliche Sonne“ Balsam für die Seele. 

Besonders beliebt bei Senioren sind regelmäßige Aqua-Fitness-Kurse (ebenfalls Selbstzahler).

Überzeugen Sie sich selbst von den ambulanten Angeboten der „Klinik Bergfried Saalfeld“.
Vereinbaren Sie einen Termin  bei unserer Therapieplanung – ohne lange Wartezeiten. Telefon: 03671 – 593 201.


Ihr körperliches und seelisches Wohlbefinden steht für uns im Mittelpunkt.

Kommen Sie entspannt und fit in den Sommer!

Dominique Lattich

Neuer Klinikleiter in der Klinik Bergfried Saalfeld

Interview Frank Günter

Seit dem 1. März 2015 hat die Dr. Ebel Fachklinik für Psychosomatik und Psychotherapie in Saalfeld einen neuen Leiter. Frank Günter berichtet über seine bisherigen Tätigkeitsfelder, sein Ankommen in Saalfeld und vor allem über neue Ziele.


Seit wann sind Sie im Reha- und Gesundheitsbereich tätig?
Herr Günter: Nach meinem Studium 1989 ging es weiterführend ab 1993 in ein privatgeführtes Reha-Unternehmen. Als Verwaltungsassistent gab es eine innerbetriebliche Schulung im Rehabilitationsbereich.
Im Jahr 1999 wurde ich anschließend erstmals Leiter eine Reha-Klinik.

 

Wo lag Ihr bisheriges Tätigkeitsfeld?

Herr Günter: Ausnahmslos im Gesundheits- und Reha-Bereich. Dabei war alles - von Orthopädie über Onkologie bis hin zur Erwachsenen Psychosomatik. Zuletzt kümmerte ich mich um die Kinder- und Jugendrehabilitation in einer Kinder-Reha-Klinik in Sachsen, die schließen musste, da sich über mehrere Monate kein leitender Chefarzt fand.


Was hat Sie motiviert nach Saalfeld zu kommen?

Herr Günter: Das Angebot von der Bergfried-Klinik war für mich eine interessante Herausforderung.
Gemeinsam mit der ärztlichen Direktorin, Beate Görzel, möchte ich die Klinik gut positionieren, aus ihr eine Marke machen und weiterentwickeln.
Darüber hinaus ist es tolle Erfahrung in einem familiengeführten Unternehmen zu arbeiten

 

Sicher war am Anfang am Standort Saalfeld vieles Neu für Sie. Wie haben Sie sich inzwischen eingelebt?

Herr Günter: In der Klinik sehr gut.
Der Einsatz sowie die Offenheit und die Freundlichkeit der Mitarbeiter überraschte mich positiv und nun schätze ich die Thüringer Mentalität wahrscheinlich auch noch mehr als zuvor. Durch die Zertifizierung konnte ich die Arbeit der Mitarbeiter kennen lernen und ich zolle der gesamten Belegschaft meinen größten Respekt für ihre wichtigen und guten Leistungen in der Patientenbetreuung und –behandlung.
Ich fühle mich hier wirklich sehr wohl.

 

Hatten Sie schon Gelegenheit, unsere Region bzw. den Landkreis Saalfeld-Rudolstadt etwas kennen zu lernen?

Herr Günter: Ich habe Saalfeld noch nicht groß kennen lernen können, da gerade am Anfang die Einarbeitungsphase sehr intensiv ist. Aber es ist auf jeden Fall vorgesehen.

 

Welche Ziele haben Sie sich für die Leitung der Dr. Ebel Fachklinik „Klinik Bergfried Saalfeld“ gesetzt bzw. welche Herausforderungen wollen im Jahr 2015 gemeistert werden?
Herr Günter: In jedem Fall soll die bisher sehr gute inhaltliche und fachliche Arbeit fortgeführt werden. Der Patient steht im Mittelpunkt unserer Arbeit. Wenn gemeinsam mit Frau Görzel die Indikation Psychosomatik gut positioniert ist, gilt es die nächsten Schritte in Richtung „Spezialisierung / Schwerpunktkonzepte“ zu tun. Die Medizinisch-beruflich orientierte Rehabilitation und unser Schmerzkonzept stehen auf dem Plan. Kooperationen sollen ausgebaut werden und vor allem soll auch regional der Bekanntheitsgrad – besonders auch bezüglich unserer ambulanten Angebote – erhöht werden. Jeder Patient hat zudem auch ein Wunsch- und Wahlrecht bei der Auswahl seiner Klinik. Auch dafür möchten wir die Klinik wieder mehr ins Bewusstsein rücken.

 

Vielen Dank für dieses Gespräch!
Gespräch: Dominique Lattich
Foto: Klinik
(Quelle: Ostthüringer Zeitung)

Versichertenälteste bekommen Einblick in den Saalfelder Klinik-Standort

Alles rund um die Gesundheit interessiert die Versichertenältesten der AOK Plus. Aus diesem Anlass besuchten sie kürzlich die Dr. Ebel Fachklinik für Psychosomatik und Psychotherapie in Saalfeld.

Saalfeld. Nach einem gemeinsamen Frühstück der Teilnehmer in der Fachklinik, begrüßten die Ärztliche Direktorin Beate Görzel sowie der neue Klinikleiter Frank Günter die Versichertenältesten der AOK, bevor die Fachärztin für Neurologie und Psychiatrie/Psychotherapie, die Gäste über die Schwerpunkte dieser Einrichtung informierte.

In ihrem Fachvortrag thematisierte Beate Görzel unter anderem die wirtschaftlichen Einwicklungen, die zu den Krankheitsschwerpunkten führen, die in der Klinik behandelt werden. Bernhard Hecker, Versichertenältester der AOK, leitete die Vertreter der Gewerkschaften an und bemerkte: „Die Klinik ist wahrscheinlich die beste Quelle, wenn es um die Frage geht: was stimmt nicht in der Arbeitswelt?“ - „Es gibt zunehmend chronische Krankheiten und komplexe Krankheitsbilder“, gab die Ärztliche Direktorin zu bedenken. Arbeitsüberlastungen und Arbeitsplatzkonflikte führen oft zu dringendem Behandlungsbedarf. „Psychische Anforderungen steigen. Noch vor einigen Jahren, waren es eher Bankangestellte, Leute aus dem Büro. Heute haben wir viele Patienten aus sozialen Berufen. Man kann keinen Bereich mehr ausgrenzen.“ Eine weitere Ursache für psychosomatische und psychische Störungen sieht Beate Görzel im privaten Umfeld der Patenten: zerrüttete Familienverhältnisse, das Fehlen familiären Zusammenhalts und sozialer Unterstützung machen Menschen anfälliger für seelische und gesundheitliche Probleme. Sie beobachtete auch, dass die Rehabilitanden älter werden. „Durch den Fachkräftemangel und das nach hinten verschobene Renteneintrittsalter bleiben die Menschen länger im Job. Einige Statistiken von der Klinik Bergfried selbst, sowie allgemeine Studien unterstützten diese Beobachtungen. Fragen der Gäste waren unter anderem, ob Mobbingopfer auch nach der Therapie noch Angst davor haben, wieder auf Arbeit zu gehen. „Unterschiedlich“, differenzierte die Ärztliche Direktorin. Manche Verhältnisse seien so gestört, dass der alte Job nicht immer zu retten sei. Dabei müsse man ehrlich zu einer Umorientierung im Job raten. Die Gäste kritisierten in diesem Zusammenhang offen, dass in vielen Unternehmen auch das gute Miteinander und der soziale Kontakt absichtlich durch Versetzungen unterbunden werde. Ein weiteres Problem sei laut Auskunft der Ärztliche Direktorin, dass bei Männern oft psychische Störungen nicht erkannt werden, da sie sich zum Teil anders äußern als bei Frauen. „Abgesehen davon, dass sich diese Krankheiten bei ihnen oft durch Reizbarkeit und riskantes Verhalten auszeichnen, geben Männer selbst meist nicht zu, dass sie Hilfe brauchen.“ Mit welchem Gefühl Patienten oft gehen, zeigte die Ärztliche Direktorin anhand eines Schreibens eines Rehabilitanden, der festhielt, dass der Aufenthalt in der Klinik Bergfried eine Lebensschule gewesen sei. Er sei mit einem ganzen Werkzeugkoffer nach Hause gegangen. Wie die Klinik die Reha aufbaut und welche Behandlungen angewandt werden, war ebenso Teil des Vortrags, bevor die Besucher in zwei Gruppen durch das Haus geführt wurden.  

Dominique Lattich (Quelle: Ostthüringer Zeitung)