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Chronisches Schmerzsyndrom / Somatoforme Schmerzstörung

Nach Angaben der Deutschen Schmerzliga leiden mindestens acht Millionen Bundesbürger an schweren Dauerschmerzen. Im Gegensatz zum akuten Schmerz (Schutzschmerz), der dem Gehirn ein Warnsignal für körperliche Störungen meldet, hat der chronische Schmerz diese Funktion verloren und ist zu einem eigenständigen Krankheitsbild geworden.

Von chronischem Schmerz spricht man, wenn der Schmerz länger als sechs Monate anhält oder immer wiederkehrt. Die Ursachen hierfür sind zumeist vielschichtig und bestehen sowohl aus körperlichen als auch seelischen Einflussfaktoren. Oft ist jedoch kein Zusammenhang mehr zwischen dem Schmerz und der Schädigung bzw. der Erkrankung, die einst den Schmerz auslöste, erkennbar. Von psychischen Faktoren wird angenommen, dass sie eine entscheidende Rolle beim Beginn, für die Schwere, die Verschlechterung und die Erhaltung des Schmerzes spielen. Der chronische Schmerz wird nicht willentlich hervorgerufen oder vorgegeben.

Schmerzbewältigung

Ziele der verhaltenstherapeutisch ausgerichteten Schmerzbewältigungsgruppe sind die Förderung der Fähigkeit zur Selbsthilfe und zur Selbstkontrolle des Schmerzes, die Förderung der Arbeits- und Genussfähigkeit trotz vorhandener Schmerzen, die Verringerung der Schmerzintensität und des Leidens unter dem Schmerz, die körperliche und soziale Aktivierung sowie die Förderung der allgemeinen Lebensqualität. 

Häufig verursacht der chronische Schmerz erhebliche Beeinträchtigungen oder Behinderungen. Beispiele für eine Behinderung durch den Schmerz sind die häufige Inanspruchnahme des Gesundheitssystems, das Anwachsen des Schmerzproblems zu einem zentralen Thema im Leben des Individuums, eine nennenswerte Einnahme von Medikamenten oder u.U. auch Beziehungsprobleme. Die Lebensqualität der Schmerzpatienten ist erheblich beeinträchtigt. Als besonders gravierend gelten die psychosozialen Folgen (Vereinsamung, Depression), von denen diese Menschen und ihre Angehörigen oft zusätzlich betroffen sind.

Die Vermittlung eines individuellen bio-psycho-sozialen Krankheitsmodells und eingehende diagnostische Klärung ist notwendig, um über Psychoedukation (Informationsvermittlung), körperlicher (Re-)Aktivierung und dem Erlernen eines Entspannungsverfahrens wieder zu einer Verbesserung der Lebensqualität zu kommen. Hilfreich kann dabei sein, sich auch aktiv mit seelischen Belastungsfaktoren auseinander zu setzen.