• Psychosomatik/Psychotherapie

    „Willst du den Körper heilen, musst du erst die Seele heilen.“ (Platon, 428-348 v. Chr.)

  • Psychosomatik/Psychotherapie

    „Willst du den Körper heilen, musst du erst die Seele heilen.“ (Platon, 428-348 v. Chr.)

  • Psychosomatik/Psychotherapie

    „Willst du den Körper heilen, musst du erst die Seele heilen.“ (Platon, 428-348 v. Chr.)

Psychosomatik/Psychotherapie bei den Dr. Ebel Fachkliniken

Psychosomatik 

Körperliche, psychische (seelische) und soziale Faktoren wirken zusammen, wenn es um Gesundheit geht, aber auch wenn es um Krankheit geht. Das Wissen um diese Zusammenhänge ist schon sehr alt, das entsprechende medizinische Fachgebiet gibt es in Deutschland allerdings erst seit 1992. Ursprünglich kommen die Bestandteile des Begriffs aus dem Altgriechischen, Psyche steht für Atem, Hauch oder Seele, Soma für Körper, Leib oder Leben.
Diese Bestandteile sind aus heutiger Sicht auf das Engste miteinander verbunden, in der Medizin spricht man in diesem Zusammenhang vom bio-psycho-sozialen Modell. Psychosomatik kann als jener Bereich der Medizin definiert werden, in dem diese Zusammenhänge und Wechselwirkungen im Vordergrund stehen. Gleichzeitig verstehen wir unter Gesundheit ein dynamisches Gleichgewicht, das auch eine Auseinandersetzung mit Belastungen und Anforderungen erfordert – und zwar auf körperlicher, seelischer und sozialer Ebene.

Psychosomatische Behandlung

Vor einer psychosomatischen Behandlung steht eine genaue medizinische Abklärung der Beschwerden. Neben körperlichen Untersuchungen werden dabei mögliche seelische und soziale Belastungsfaktoren erhoben. Bisherige Behandlungen und ihr jeweiliger Erfolg werden beachtet.

Psychosomatische Behandlung ist vor allem dann erforderlich, wenn seelische und soziale Faktoren wesentlich zur Entstehung, Auslösung und Aufrechterhaltung der Erkrankung beitragen. Krankheiten können sowohl körperlich beginnen und die Patienten in der Folge seelisch und sozial belasten, jedoch kann umgekehrt auch eine dauerhafte psychische Belastung die Ausbildung körperlicher Symptome bewirken.

Im Rahmen der psychosomatischen Behandlung ergänzen sich psychotherapeutische und körperliche Behandlungsmethoden. Dabei ist – wie in anderen Lebensbereichen auch – im Umgang mit Gesundheit und Krankheit Selbstverantwortung und Selbstfürsorge gefragt. Gelungene Selbstfürsorge kann bedeuten, „Experte“ für den eigenen Körper zu werden, die eigenen Bedürfnisse und Gefühle ernst zu nehmen und entsprechend zu handeln.

Auf diesem Weg bieten Ihnen die vier Dr. Ebel Fachkliniken für Psychosomatik und Psychotherapie ihre kompetente Unterstützung und Begleitung an.

Psychotherapie 

Die Psychotherapie spielt eine äußerst wichtige Rolle in der Behandlung von psychischen und psychosomatischen Erkrankungen. Sie ist ein bewusster und geplanter Prozess zwischen dem Patienten und einem Psychotherapeuten, um Verhaltensstörungen positiv zu beeinflussen, psychisches Leid zu lindern bzw. zu heilen und zwischenmenschliche Konflikte zu bewältigen. Die Psychotherapie arbeitet mit psychologischen Mitteln, die im Erleben und Verhalten ihren Ansatzpunkt haben, im Mittelpunkt steht die verbale und nonverbale Kommunikation. Das Ziel der meisten psychotherapeutischen Verfahren mit kommunikativen und übenden Techniken besteht darin, dem Patienten Strategien zur Bewältigung von Problemen aufzuzeigen, ihm Handlungskompetenz zu vermitteln und sein Selbstvertrauen aufzubauen.

Die 5 übergreifenden, allgemeinen Wirkfaktoren der Psychotherapie sind nach Grawe (1994):

  • Therapeutische Beziehung: Die Qualität der Beziehung zwischen dem Psychotherapeuten und dem Patienten trägt wesentlich zum Therapieergebnis bei.
  • Ressourcenaktivierung: Die Besonderheiten, die ein Patient in die Therapie mitbringt, werden als positive Ressource für das therapeutische Vorgehen genutzt. Das betrifft vorhandene Bereitschaften, Fähigkeiten und Interessen des Patienten.
  • Problemaktualisierung: Die Probleme, die in der Therapie verändert werden sollen, werden unmittelbar Motivationale Klärung: Die Therapie fördert mit geeigneten Maßnahmen, dass der Patient ein klareres Bewusstsein der Ursprünge und Hintergründe seiner Problematik gewinnt.
  • Problembewältigung: Die Behandlung unterstützt den Patienten mit bewährten problemspezifischen Maßnahmen darin, positive Bewältigungserfahrungen im Umgang mit seinen Problemen zu machen.

Das Ziel ist, dass der Patient wieder in der Lage ist, sich selbst von unangenehmen psychischen Beschwerden zu befreien und die eigenen Bewältigungsmöglichkeiten zu verbessern, um ein möglichst glückliches Leben führen zu können.


Unsere Fachkliniken für Psychosomatik und Psychotherapie